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Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ fördert bundesweit frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik und verankert dauerhaft und nachhaltig in allen Kitas und Grundschulen in Deutschland. Ihr Ziel ist es, bereits bei Drei- bis Sechsjährigen die Neugier auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, beim Experimentieren selbst Antworten zu finden. Damit setzt sie sich für bessere Bildungschancen von Mädchen und Jungen in den genannten Bereichen ein.

Die Stiftung entwickelt Workshops für Erzieherinnen und Erzieher, pädagogische Handreichungen. Um deutschlandweit Workshops anbieten zu können, baut die Stiftung lokale Netzwerke auf und aus. Die Stiftung bietet pädagogischen Fachkräften mit kontinuierlichen Fortbildungen in starken lokalen Netzwerken, mit Materialien und Ideen praxisnahe Unterstützung. Eltern und weitere Bildungspartner werden einbezogen.

Das „Haus der kleinen Forscher“ weckt Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Fragestellungen und trägt langfristig zur Nachwuchssicherung der entsprechenden Berufsfelder bei. Zugleich stellt das „Haus der kleinen Forscher“ die gewonnenen Erfahrungen anderen Akteuren im Ausland zur Verfügung. Deutschland positioniert sich damit als Bildungs- und Wissenschaftsstandort.

Pädagogischer Ansatz der Stiftung
„Haus der kleinen Forscher“

Jedem Kind sollten Möglichkeiten eröffnet werden, seine Neigungen, Interessen und Begabungen für Naturwissenschaften und Technik zu entdecken. Hierzu möchte die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ durch ihren pädagogischen Ansatz und ihr Fortbildungsangebot an pädagogische Fachkräfte einen Beitrag leisten.

Die pädagogisch-didaktische Grundlage basiert auf den Erkenntnissen des Projekts „Natur-Wissen schaffen“ der Deutsche Telekom Stiftung, das von Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis geleitet wurde. Die Angebote der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zielen auf die Entwicklung einer positiven Einstellung zu Naturwissenschaft und Technik, die durch Spaß, Freude, Neugier und Begeisterung geprägt ist. Auch eine Reihe weiterer Basiskompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen, dazu gehören unter anderem Lernkompetenz, Sprachkompetenz, Sozialkompetenz oder Feinmotorik, werden durch das Experimentieren gefördert. Die Stiftung versteht Bildung als einen sozialen Prozess. Dabei lernen Kinder durch die Zusammenarbeit mit anderen, aber auch durch individuelle Erkundung und durch gemeinsame Reflexion. Lernprozesse sollten grundsätzlich von Kindern und Fachkräften gemeinsam „konstruiert“ werden (Ko-Konstruktion). Diese Ziele stehen in besonderer Weise in Zusammenhang mit der Entwicklung der Lernkompetenz der Kinder.

Während der gemeinsamen Gestaltung von Bildungsprozessen kann mit den Kindern thematisiert werden, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie lernen. Dies geschieht über die Auseinandersetzung mit den eigenen kognitiven Prozessen (Gedanken, Meinungen, Einstellungen usw.), also das Wissen einer lernenden Person über ihr Wissen, ihre neugewonnenen Erkenntnisse und den Weg dorthin. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten wird auch Meta-Kognition genannt. Dazu gehören unter anderem Lernkompetenz, Sprachkompetenz, Sozialkompetenz oder Feinmotorik.

(Auszug aus: www.haus-der-kleinen-forscher.de.)

Stiftungs-Website

Haus der kleinen Forscher

Link

Netzwerk Aurich & Umzu

Die Kunstschule „miraculum“ der Stadt Aurich ist lokaler Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Ostfriesland. Ganz nach dem Motto: „Entdecken, Erforschen, Erfinden!“ haben sich 2007 einige Auricher Kindertagesstätten zusammengetan und gemeinsam mit der Kunstschule das Netzwerk Stadt Aurich gegründet. Inzwischen ist das Netzwerk in Aurich gewachsen und hat auch einige Einrichtungen im Landkreis aufgenommen. Mit neuen Trainer/innen sollen ab März 2011 auch die Einrichtungen der umliegenden Gemeinden Großefehn, Wiesmoor, Ihlow und Südbrookmerland versorgt werden können, sodass das Netzwerk „Aurich & Umzu“ dann rund fünfzig Einrichtungen zählen wird.

Das bereits gelebte und in den Kindergartenalltag integrierte Motto soll mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ vertieft und erweitert werden. Neben der Lust am selbstständigen Experimentieren, dem neugierigen Stellen von Fragen und dem forschenden Drang nach eigenen Antworten sollen Kinder, aber auch Erzieherinnen der Faszination von naturwissenschaftlichen Phänomenen nachgehen können.

Die Räumlichkeiten der Kunstschule bieten hierfür einen kreativen Lernort in dem das eigene, sinnliche Lernen im Vordergrund steht. Mit viel Freude und Forscherdrang startete das Projekt mit einem gemeinsamen ersten Workshop im September 2007. Das gemeinschaftliche Wachsen und Gestalten zwischen Trainerin und den Erzieherinnen der beteiligten Einrichtungen stand im ersten Jahr im Vordergrund. Drei Auricher Kindertagestätten haben inzwischen auch schon eine Auszeichnung mit Plakette zum „Haus der kleinen Forscher“ erlangt.

Nun sind auch alle Neuzugänge herzlich willkommen!!!

Voraussetzung für die Teilnahme am Einführungsworkshop ist eine Gruppe von mindestens 12–20 Personen. Die Workshops finden meist in den Räumlichkeiten der Kunstschule statt. Die Gruppe hat die Möglichkeit, mindestens einen Einführungsworkshop und vier vertiefende Workshops zu buchen. Alle Workshops kosten 15 € pro Person und Workshop.

Wir freuen uns auf alle Mit-Neugierigen und Menschen die Lust und Freude haben Paten zu werden und in den Einrichtungen mitzuarbeiten oder durch Sponsoring Projekte in den Einrichtungen zu unterstützen oder in Kooperation mit uns zu treten. Das Wichtigste bleibt am Ende das MACHEN!

Ansprechpartner Netzwerkkoordination

Steffi Leferink
Kunstschule / MachMitMuseum miraculum
Osterstr. 6 b, 26603 Aurich
Tel: 04941 123401 / Fax: 04941 123450
kunstschule@stadt.aurich.de