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BEKENNTNISSE EINES BEAMTENSOHNS I

 

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17.08.1997--- Liebes Tagebuch

Diesmal will ich Dir von meinem ersten Mal erzählen... Heute war ich mit meinen Eltern in Bensersiel (wo liegt Bensersiel? (Bensersiel ist ein kleines Kuhkaff in Ostfriesland (kompliziert, diese ganzen Klammern, was? (Klammern sind was Gutes!)))). Wir waren nähmlich (aber nähmlich schreibt man ja ohne h, dann heißt es nämlich nämlich und nämlich ist nämlich richtig, Du verstehst?) schwimmen. Also ich mit meinen Eltern. Und da hab ich mein erstes Mal erlebt. Ich bin jetzt noch ganz aufgeregt. Und davon erzähle ich Dir jetzt: Ich stand halt da. Wie man halt so steht, ne? (Du verstehst, was ich meine, ne? (Meinst Du eigentlich, ich würde zu viele Klammern benutzen?)). Es war feucht und glitschig. So richtig feucht und so richtig glitschig. Feucht-glitschig würde ich sagen. Und es war warm. Feucht-warm sozusagen. Feucht-warm-glitschig sozusagen. Und dann drang ich ein in diese Feucht-warm-glitschige Röhre. Ich glaubte, den Boden unter den Füßen zu verlieren und ließ mich einfach fallen. Das Gefühl. Das Gefühl. Oh mein Gott! Das Gefühl war soooo schön. So richtig schön sozusagen. Und immer tiefer. Tiefer und tiefer. Und noch mehr tiefer. Mehr mehr als mehr. Also so richtig mehr tiefer Du weißt, was ich meine, ne? Immer tiefer in dieses Feucht-warm-glitschige Paradies. Ich schrie und stöhnte vor Wonne. Mir wurde schwarz vor Augen. Das Gefühl, mich einfach fallen zu lassen, scheinbar schwerelos in dieser feucht-warm-glitschigen Röhre, überschattete die Furcht davor, in dieser feucht-warm-glitschigen Röhre steckenzubleiben. Aber es war schön. Und dann ... spritz!, spritz!, spritz! Es spritzte zu allen Seiten. Wie es halt so spritzt (Du verstehst, was ich damit sagen will, gell? Ja, wir beide verstehen uns fast schon zu gut, liebes Tagebuch, gell?). Zu allen Seiten. Und ich spritzte umstehende Menschen an, Kinder, alte Greise und Jugendliche. Danach mußte ich es unbedingt noch einmal machen. Irgendwie zog mich diese Feucht-warm-glitschige Röhre magisch an. Es wurde zu einer Sucht! Tja, liebes Tagebuch. Das war mein erstes Mal. Das erste Mal, daß ich auf einer diesen großen Wasserrutschen gerutscht bin. Es ist mir peinlich, aber vorher habe ich mich das nie getraut (oder heißt es mir getraut? (naja, egal (Du verstehst mich schon, gell? (Das frage ich Dich jetzt schon zum vierten Mal (Oh Gott, diese Klammern (Du verstehst schon, gell?) machen einen konfus!) aber Du verstehst mich schon, gell?) Natürlich verstehst Du mich (wir funken nähmlich auf der gleichen Frequenz (Oh Gott, schon wieder nämlich mit h. (Du verstehst mich schon?) Muß am Computer liegen!))))) Hatte wahrscheinlich immer Angst, steckenzubleiben. Aber ich habe nichts bedauert.

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