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Und wieder einmal träumte Klein-Mareke davon ganz lässig zum Sport-Profi zu werden: diesmal nicht im Surfen sondern im Ski fahren. Gesagt, getan. Als von der Schule aus ein einwöchiger Skikurs angeboten wurde, war Klein-Mareke sofort dabei, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf:" so schwer kann das ja nicht sein" und "ich werde selbst die steilsten Pisten ganz lässig im Slalom meistern. 1.Kapitel: Von wegen gleich auf die Piste. Erst einmal mußte das nötige Zubehör besorgt werden, wobei sich das Skistiefel anziehen als wahre Tortur entpuppte an der so manch einer aus Kraftmangel verzweifelte. Das anschließende Tragen der Skier, Skistöcke und Stiefel vom Verleih zum Hotel strengte dann derart an,daß die Kraft nur noch für den süßen, kleinen, pulverschneebedeckten Abhang neben dem Hotel reichte und man das Pisten fahren auf den nächsten Tag verschob. Klein-Mareke war höchst erfreut über die Aussicht den mikrigen Hügel herunterzufahren und allen zu beweisen, was für ein Naturtalent sie doch sei. 2.Kapitel: Schniefend am oberen Teil des Hügels angekommen, opferte Klein-Mareke ihre letzte Kraft um die Skistiefel zu schließen, schnallte die Skier an und fuhr los.....aber wie....ohne abbremsen zu können, geschweige denn zum Kurven fahren in der Lage heizte sie den Hügel herunter wobei die Fahrt im Tiefschnee ihr jähes Ende fand. Aber bloß nicht aufgeben - nach zahlreichenVersuchen aufzustehen gepaart mit dem sinnlosen Unterfangen die schneebedeckten Stiefel fest in die Bindung zu kriegen stand Klein-Mareke stolz und voller Tatendrang auf und versuchte erneut erfolgreich ihre sagenumwobenen Skikünste zu demonstrieren - diesmal endete das Unterfangen in einem Berg. Skier mitsamt Menschen, Skistöcken und Gelächter aus allen Ecken. Nach dieser schmerzlichen Niederlage schwor sich Klein-Mareke aufzuhören und alle Kraft auf mentale Vorbereitung auf den nächsten Tag zu verwenden. 3. Kapitel: Kurven fahren vom Idiotenhügel durch Verlagerung des gesamten Gewichts auf eines der beiden Beine. Während der Großteil des Kurses diese Aufgabe mit Leichtigkeit meisterte, erschien Mareke dieses die ersten zwei Male viel zu langweilig und sie fuhr lieber Trickski - geradeaus in den Tiefschnee des nächsten Hügel und mit einem Affenzahn, rückwärtsfahrender Weise auf dem Hosenboden landen. 4. Kapitel: Lift fahren: Das Kurven fahren beim 3ten Mal gemeistert und die erste, leichte Piste bewältigt stellte sich Klein-Mareke voller Tatendrang in die Schlange für den Ankerlift, kam an die Reihe und viel mitsamt ihrer Freundin hin, weil man sich fataler Weise auf den Ankerlift gesetzt hatte anstatt sich nur anzulehnen. Letztendlich fuhren die beiden dann doch - zumindest kurzzeitig - bis sich die Skier der Freundin kreuzten und man mitten auf der Strecke aus dem Lift flog. Das hatte zur Folge, das die beiden auf den Lehrkörper warten mußten um mit diesem eine rote Piste hinuterzufahren (Anfänger fahren normalerweise die ersten zwei Tage nur blaue Piste). Doch Klein-Mareke meisterte diese Aufgabe mit einigen Stürzen und erreichte zitternder Weise die Berhütte zum Mittagessen.
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Stand:
6 | 6 | 0 - Kunstschule miraculum - miraculum@aurich.de
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