rubriken [heute geh ich ...]
NACH LONDON

 

ausgaben           
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |

rubriken             
| cd-tip | oma pupkes | heute geh ich |
|
ich hasse | highlights

redaktion           

Jippi, Abschlußfahrt! Und wo sollte es hingehen? Nach London. Dieses nicht gerade untypische Klassenfahrtziel erreichten einige Klassen an der IGS an einem Montagmorgen im Februar.

Die Fahrt mit dem Bus war einigermaßen normal verlaufen, die Überfahrt mir der Fähre allerdings nicht so ganz, da ziemli-cher Seegang herrschte, was offensicht-licherweise nicht allen Mitschülern und Lehrern so gut bekam. Offensichtlich war es daher, weil auf den Fluren der Fähre so gegen Ende der Fahrt niedliche, gelbe Hütchen mit der Aufschrift: „Vorsicht, feuchter Boden" standen. Auch wenn man in einem so nassen Monat wie dem Februar nach London fährt, sollte man auf weniger wärmende Kleidung nicht verzichten, jedenfalls nicht wenn man in ein Hotel wie unseres fährt, da waren es nämlich ohne Übertreibungen an die 26°C. Gerochen hat es auch nicht gerade lieblich, aber das nur am Rande. Wer sich nicht den Magen ver-derben wollte, blieb dem Frühstück lieber fern, (was auch viele taten), da es aus einem pappigen Toastbrot mit salziger Butter, vorzugsweise mit Marmelade bestrichen bestand. So frisch gestärkt zogen wir dann in Klassen zu so spannenden Sehenswürdigkeiten wie dem "Tower" oder „"Buckinham Palace" los, mag ja einige berechtigter-weise interessieren, die meisten waren allerdings mehr auf die Zeit aus, in der man in Gruppen London erkunden konnte. An so einem Tag beschlossen wir, ins „London Dangeon", einem Gruselkabinett, zu gehen. Vorher wollten wir aller-dings noch nach Soho und uns dann dort treffen. Und wie das eben immer ist, vergaß man die Zeit, und bemerkte ganz plötzlich, dass man nur noch eine viertel Stunde Zeit hatte. Also schnell in die nächst U-Bahn Station. Die sind nicht so schwer zu finden, die Bahn die am “Dangeon” hält allerdings schon. Da wir wie ja schon erwähnt, keine Zeit mehr hatten und so beschlossen wir an der am nächsten liegenden Station auszusteigen und weiter zu laufen. Laufen ist gut, wir mussten eigentlich rennen, obwohl wir gar nicht genau wussten wohin und als wir dann irgendwann erschöpft stehenblieben und uns umschauten, bemerkten wir, dass die Towerbridge, die in der Nähe des “Dangeon” liegt, ziemlich weit entfernt war. Super, und wo sollten wir jetzt hin?! Zum Glück sind die Engländer ziemlich hilfsbereit, nicht so gut ist es allerdings, wenn man einen erwischt der sich selbst nicht so gut auskennt, dass aber meint und einen sonst wohin lotst. Es gibt aber auch solche, die so nett sind und einen sogar direkt vor das “Dangeon” bringen, sich beim hinterherlaufen zu verlaufen ist dann doch eher ungewöhnlich, und so schaffen sogar wir es doch noch an unserem Ziel anzu-kommen, natürlich aber viel zu spät. Nun gut, wenn man als einzelne Person rein geht, ist es nicht gerade billig, man sollte also versuchen bei seiner Gruppe zu bleiben.

Anfangs kann man sich jegliche Seuchen, Morde und Metzeleien des letzten Jahrhunderts anschauen. Im zweiten Teil, der mir übrigens am besten gefallen hat, wird man in ein Schiff gesetzt und schippert erstmal gemütlich in der Gegend rum, bis plötzlich das Licht ausgeht und man rückwärts eine Schranke herunter saust. Im dritten und letzten Teil werden einem alle Morde von “Jack the Ripper” veranschaulicht. Wenn man genug Geld parat hat, lohnt sich das “Dangeon”, falls man es sich jedoch, wie es ja meistens, ist einteilen muss, sollte man es sich über-legen, da das “Dangoen” doch ziemlich teuer ist und ich auch schon bessere Gruselkabinetts erlebt habe. Zum Schluß möchte ich noch erwähnen, dass man wenn man in London ist, man sich unbedingt einen der Straßen-märkte anschauen sollte. Mir hat der in Candon Town am besten gefallen.

HEUTE
GEH
ICH

...SURFEN [Dezember 1997, Mareke]
...SCHWARZANGELN
[Februar 1998, Klaus]
...FALLSCHIRMSPRINGEN
[Juli 1998, Klaus]
...ZUR MUSTERUNG
[Dezember 1998, Klaus]
...SKIFAHREN
[Februar 1999, Mareke]
...NACH LONDON [Juni/Juli 2000], Anika]
Stand: 6 | 6 | 0 - Kunstschule miraculum -  miraculum@aurich.de