| Mit
großem Ach, großem Krach und viel engagierter Motivations- und
Stressungsarbeit von ViSdP R.S. ist diese Ausgabe von VENTIL
noch ganz knapp vor den Sommerferien fertig geworden. Schwerwiegendster
Faktor war - wie immer - die allgemeine Motivationslosigkeit
und der Kreativitäts-Ideen-Mangel. Dennoch - nu isse da - in
alter Frische. Die Mitglieger der Neuntklässler-Fraktion, die
mittlerweile fast 60% (Angabe ohne Gewähr) der Redaktion ausmacht,
berichten über ihre Erfahrungen aus der Welt der Arbeit,
die sie in ihrem berühmt-berüchtigten drei-wöchigen Praktikum
gemacht haben. Während jene erbarmungs-würdigen Schüler von
morgens bis abends (teilweise sogar sonntagsmorgens) in Krankenhäusern,
Computerfirmen oder Zeitungsredaktionen vor sich hin gammelten,
freut sich Acht-klässlerin Merret über ihren Schultrip zur Expo
2000 in Hannover, wo allerlei Exotisches zu finden war.
Fast ebenso exotisch ging es derweil auf dem Marktplatz in Aurich
zu, wo im strömenden Regen zu Salsa-Rhythmen getanzt
wurde. Wolle philosophiert in “Wolles Welt“ über den Fortpflanzungstrieb,
während sich Martin unser stiller Zeichner “wortreich” über
Hunde und ihre Halter auslässt. |
Das
Jugendzentrum Aurich stellt sein Angebot vor. Ebenfalls
für Jugendliche gedacht sind die Jugendsendungen auf Radio
Ostfriesland, in welche Hanni einmal reingehört und ihre
Meinung sogleich in der Rubrik “Mixed Pickles“ aufgeschrieben
hat. In der Rubrik “Heute geh ich...” ist von Mareke’ Abschied
(*schluchz*) zu lesen, die sich nun, nach bestandenem Abitur
nach Bremen absetzten wird, um ihreKarriere als Bankerin zu
beginnen. Nach den Ferien passiert so einiges in der Kunstschule:
die Praktikantinnen (Sabrina und Isabell), die nun
ein ganzes Jahr unser Kunstschulleben bereichert hatten, gehen
ihrer eigenen Wege und zwei neue Gesichter werden in ihre
Fußstapfen treten. Außerdem werden nur noch zwei VENTIL-Ausgaben
folgen, denn unser gutes altes Jugendmagazin wird einem neuen
Projekt Platz machen, das sich hinter dem geheimnisvollen
Namen “sense & cyber” verbirgt. Oh ja, bevor ich es
vergesse, das Wichtigste: Das Titelthema! Die 1. Ostfriesischen
JugendTheaterTage, sorgen sie doch mehr oder weniger für
Furrore auf dem Georgswall und in der ganzen Stadt. Viel
Spaß beim Lesen.
|