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Fast drei Jahre ist es nun her, dass
mich mein Weg in die ehedem kreative Brutstätte der Kunstschule verschlug.
Im Schlepptau hatte ich Wolle, der sich mit der Zeit als wahrhaft
schreibwütiger, engagierter Ventilist entpuppte - ich war da eher
zurückhaltender. Doch irgendwann erzielten Rainers ständige Anrufe
(oft zu den unchristlichsten Zeiten) Erfolg. Der Virus nahm Besitz
von meinem Körper, mein Füller wurde wie von einer unsichtbaren Hand
geleitet. Aber in der Zusammenarbeit war ich doch immer sehr auf Klaus
und Wolfram fixiert, und mit der Zeit wurden wir zu den „Alten“. Ich
sah die Proberedakteure kommen und gehen. Und jetzt ist es an mir
zu gehen. Mein Name reiht sich in die Ahnengalerie ein, auf ewig vereint
mit Evelyn, Imke, Kai und Adelmund, die teilweise nicht so lange durchgehalten
haben, wie ich. Meine Feder werde ich wohl nicht mehr für VENTIL rühren,
aber in Gedanken werde ich jeden Mittwoch Rainers leicht autoritären
Versuch verfolgen, die Redaktionssitzungen zu leiten. Viel Spaß dabei.
Ich habe fertig. |
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