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Hier bin ich wieder: Nina Abramowski eure Auslands-korrespondentin aus Brasilien. Ich möchte euch etwas von meiner ersten Rotary-Tour berichten. Diese Tour dauerte 26 Tage und ging vom 09.01.00 bis 05.02.2000. Sie führte uns an die schöne NordostKüste von Brasilien. Da hier im Januar/Februar Hochsommer ist, kann man sich vorstellen, was wir manchmal für Temperaturen hatten. Einmal wurde die 40°Grenze überschritten, aber hier ist eine angenehme Hitze und keine Schwüle wie in Ostfriesland, daher ist uns das gar nicht so aufgefallen. Wir waren insgesamt
88 Austausch-schüler und alle aus den verschiedensten Teilen der Welt.
Unsere Reise begann mit dem Treffen in Belo Horizonte, wo alle Stationen
und vor allem die Regeln noch einmal aufgefrischt wurden. Am nächsten
Tag ging es dann endlich los nach Ouro Preto einer antiken Stadt, in der
wir Kirchen besucht haben. Danach ging es los in die Hauptstadt Brasilia.
Wir besichtigten das Regierungsgebäude und vieles mehr, was uns aber nicht
sonderlich interessiert hat, da wir uns schon alle auf die nächste Stadt
Lencois gefreut haben, denn sie sollte eine der schönsten sein. Das stellten
wir auch schnell fest in dem wir Tropfsteinhöhlen und viele Wasserfälle
besuchten. Nun gab es keinen Stopp mehr. Es ging endlich an das Meer nach
Salvador, alleine schon der Anblick vom Bus aus versetzte uns in ein großes
Jubelgeschrei. Es hieß Salvador, die Stadt von der alle träumen. Es ist
Wirklichkeit, das Wasser ist ganz klar und grün. So ließen wir nach ein
paar Tagen auch Salvador hinter uns und fuhren nach Recife, wo wir an
einem Abend eine der größten Discos von Brasilien besucht haben gigantisch,
einfach Klasse, als Austausch-schüler lässt man sich nichts entgehen.
Jetzt lag eine 16stündige Busfahrt nach Fortaleza vor uns. Angekommen
bekamen wir den Mund vor Staunen nicht mehr zu: Strand, Wasser, Samba,
das einzige was es hier gab. Einfach nur schön. Natürlich besuchten wir
auch etliche Sehenswürdigkeiten, aber für uns war es am Strand immer noch
am Schönsten. So flossen die Tage dahin, es ging nach Maceio, wo wir eine Tagestour mit dem Schiff zu versteckten Inseln machten. Mittlerweile sah man uns nur noch an den vielen blonden Köpfen an, dass wir keine Brasilianer waren, denn so braungebrannt wie wir alle inzwischen waren, konnte man uns schon fast für Brasilianer halten. Vorletzte Station war Porto Seguro, wo wir mal wieder eine SambaParty besuchten, echt viel geschlafen wird auf so einer Rundreise nicht. Nun endlich ging es dort hin, wo wir uns schon alle drauf gefreut haben, Rio de Janeiro. Als erstes besuchten wir den Zuckerhut und den Christus die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Rio de Janeiro. Eine Tagesfahrt mit dem Schiff zu den verschiedensten Inseln war einfach herrlich. Hier konnten wir ohne Probleme in vier Meter tiefem Wasser Seesterne beobachten. So klares Wasser hatten wir noch nicht gesehen. Wieder an Land, schauten wir uns das größte Stadion der Welt „Maracana“ und die berühmte „Samba-Straße“ an. Der letzte Tag der Reise war dann gekommen. Ein riesengroßer Abschied. Es endete damit, dass fast alle in Tränen ausbrachen. Man lebte fast einen Monat mit vielen Freunden zusammen und muss dann auseinander gehen und vielleicht für immer Abschied nehmen. Aber niemand von uns wird je diese Reise „Nordeste 2000“ vergessen Brasilien ist einfach nur schön. PS: Beim Schreiben dieses Berichtes musste ich höllisch aufpassen, nicht zu viele Fehler zu machen, da mein ganzes Denken und Tun mittlerweile auf portugiesisch geschieht.
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