Alles nur Show?
Glaube, Geld & Jetzt sitze ich hier nun als überzeugte Heidin und schreibe über Konfirmanden, obwohl
ich davon soviel Ahnung habe, wie Gerhard Schröder vom Haarefärben. Mit Kirche allgemein
habe ich auch nicht soviel am Hut, weil ich nicht getauft bin und auch sonst nicht so an
diesen ganzen Sachen interessiert bin. Trotz alledem, oder vielleicht gerade deshalb (?),
habe ich mich netterweise für euch schlau gemacht und einige Leute befragt, die es
eigentlich wissen sollten: die KONFIRMANDEN. |
stattfindet, wenn man etwa 6 Jahre alt ist, und den zweiten
Teil, die Firmung, eine Art Salbung mit Handauflegung durch den Bischof, die der
Kräftigung des Glaubens dienen soll, erlebt man mit 16 Jahren. Als Alternative zu diesen christlichen Ritualen gibt es dann noch die Jugendweihe. Sie wurde im 19. Jahrhundert von freien religiösen Gemeinden und Organisationen (wie zum Beispiel dem Freidenkerverband) entwickelt, und später in der DDR als fester Bestandteil zur Vorbereitung junger Menschen auf das Leben und die Arbeit in der sozialistischen Gesellschaft im Jugendgesetz verankert. Aber nun zurück zu den Christen: Daß die Silbe firm sowohl in Konfirmation, als auch in Firmung vorkommt, habt ihr sicher auch schon bemerkt, firmare hat irgendwie was mit bestärken zu tun, das konnte man dem Fremdwörterlexikon ja bereits entnehmen. Also gibt es eine Ähnlichkeit zwischen den Jugendbestärkungen der beiden Religionen, was nicht weiter erstaunlich ist, da beide christliche Religionen sind. Und wie wird man Christ? Richtig, man läßt sich taufen. Das ist dieses Ritual, welches bei mir nicht vollzogen wurde und bei dem man heiliges (geweihtes) Wasser über den Kopf gegossen kriegt. Meistens wird man schon als klitzekleines Baby getauft. Also völlig ungefragt. Da entscheiden einfach schon mal die Eltern, damit man später in die christliche Gemeinde aufgenommen werden kann. So viel zur Begriffserklärung. Bevor man jedoch konfirmiert wird, geht man erst mal etwa 2 Jahre, jeweils ca. 4 Stunden im Monat, zum sogenannten ,,Kofi oder auch Kuffi, obwohl es ja eigentlich ,,Konfi heißen müßte, denn es heißt ja nicht ,,Kuffirmandenunterricht. Beim Kuffi werden, wenn man einigen unzufriedenen Konfirmanden, glauben darf, langweilige Theaterstücke angeguckt oder man redet mit dem Pastor über Gott und die Welt
Der Konfirmanden -
Report |
Gruppenzwang (Übrigens: Pastor ist evangelisch und Pfarrer ist katholisch, wußte ich vorher auch nicht.) Zwischendurch muß man ab und zu auch den Sonntags-Gottesdienst in der Kirche besuchen,
bei sogenannten ,,Projekten mitmachen (z.b. bei Seniorenkeisen Kaffee kochen etc.)
oder ,,darf (wie nett !) mit seiner Gruppe gesellige Fahrten nach Esens, Moordorf,
Wallachutten und Umgebung oder ähnliche Kuhdörfer machen. |