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MachMitMuseum - Was ist das?
1. Was ist ein MachMitMuseum?

Die Zielgruppe dieses Museumstyps sind Kinder bzw. Familien. Für sie und z.T. mit ihnen werden "interaktive Ausstellungen" gestaltet, in denen die Objekte und damit auch die sich dahinter verbergenden naturwissenschaftlichen, historischen, sozialen ... Phänomene in doppelter Hinsicht "be - griffen" werden können. Nicht die ausgestellten Objekte stehen im Vordergrund, sondern der direkte Umgang mit ihnen, der alle Sinne einbezieht. Die "Inszenierung" eines Themas führt zu einem Gebrauch der z.T. alltäglichen Objekte, der nicht nur im Moment der Aktion "Spaß macht", sondern darüber hinaus eine produktive Fragehaltung aufbaut oder bereits Einsichten und Erkenntnisse vermittelt. Sie bietet dem Besucher außerdem die Möglichkeit, nicht nur fertige Installationen zu benutzen, sondern durch diese angeregt auch eigene Objekte im Rahmen der Ausstellung herzustellen. Ein MachMitMuseum ist damit ein generationsübergreifender Kommunikations- und Erfahrungsort, der Unterhaltung, Freude am eigenen Tun, Bildung miteinander verbindet, der so im familiären Freizeitleben einen hohen Stellenwert einnehmen und damit für das Familienferienland Ostfriesland eine große Bedeutung erlangen kann.
Die Einrichtung des MachMitMuseums hat sich aus der Arbeit der Kunstschule, speziell in den themenorientierten Kursprojekten entwickelt.

2. Partner des MachMitMuseums

Die folgenden Ausführungen zeigen nicht alle Partner auf, sondern zeigen nur das denkbare Spektrum. Hier werden sich sehr viel mehr "Beziehungen" entwickeln. Zunächst ist die Kunstschule zu nennen, mit der zusammen das MachMitMuseum eine neue Einheit bildet, die im Idealfall die Grundlage für ein weitgespanntes kulturelles Netzwerk in der Stadt bzw. dem Landkreis Aurich werden kann. Die Einheit von MachMit-Museum und Kunstschule ergibt sich aus inhaltlichen, personellen und wirtschaftlichen Aspekten.
Zu dem zukünftigen Netzwerk sollen Historisches Museum und Stadtbücherei als die unmittelbaren "kulturellen" Nachbarn gehören, mit denen eine Kooperation im Interesse der jeweils einzelnen Einrichtungen stattfinden soll, aber auch gemeinsam geplante und durchgeführte Projekte denkbar sind. Wichtige Partner sind Schulen und Kindergärten, nicht nur, weil sie die Besuchergruppen für die neue Einrichtung bilden, sondern auch, weil sie sowohl für Ausstellungsthemen als auch für Vor- und Nachbereitungsangebote Wünsche und Anregungen einbringen können. Von entscheidender Bedeutung wird die Kooperation mit der Kreisvolkshochschule sein, deren Werkstätten bei der Erstellung kostengünstiger Ausstellungen einen wichtigen Beitrag leisten könnten. Eine Zusammenarbeit kann aber auch über diesen handwerklichen Bereich hinausgehen und das MachMitMuseum zu einem interessanten Praxisfeld für junge Erwachsene werden, die im Rahmen der KVHS berufsvorbereitende Qualifikationen erwerben. Abhängig vom jeweiligen Ausstellungsthema werden verschiedene Betriebe und Firmen angesprochen, nicht nur, um Materialien und Objekte zu günstigen Bedingungen zu beziehen, sondern auch, um potentielle begeisterungsfähige Fachleute in die Planung und Umsetzung einzubeziehen. Enge Kontakte zu anderen Kindermuseen sind zwingend notwendig, weil es sich hier um eine noch relativ neue Bewegung (in Deutschland) handelt. Darüber hinaus suchen wir aus inhaltlichen und wirtschaftlichen Gründen nach einem "Partnermuseum".

3. Innenstadtlage und räumliche Voraussetzungen

Diese Lage bietet den Vorteil einer größeren Zahl von "Zufallsbesuchern", der Möglichkeit zur werbewirksamen Teilhabe an allen innerstädtischen Veranstaltungen und der Durchführung von eigenen Aktionen in den Bereichen Fußgängerzone, Marktplatz und Georgswall. Eine besondere Bedeutung kommt dem Innenhof zu, dessen zukünftige Gestaltung einerseits den Raumbedürfnissen des MachMitMuseums & Kunstschule und des Historischen Museums Rechnung tragen muß, andererseits aber auch für andere kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stehen sollte. Solange der Innenhof nicht durch Baumaßnahmen in einen wetterunabhängig nutzbaren Platz verwandelt ist, müssen wir mit einem Zelt o.ä. improvisieren, um einen "Empfangs-" bzw. Warte- bzw. "Picknickraum" für Besuchsgruppen zur Verfügung zu haben.

4. Organisation

Um eine hohe Besucherzahl zu erzielen, ist eine ganzjährige Öffnungszeit ebenso notwendig wie die Möglichkeit, den (aus ganz Ostfriesland anreisenden) Besuchern ein umfassendes Programm zu bieten. Diese Überlegung ist besonders wichtig hinsichtlich der Besuchsgruppen.
Zur Auswahl sollte stehen:

  • ein Ausstellungsbesuch ohne weiteres Programm (ca. 2 Stunden),
  • ein Ausstellungsbesuch mit zusätzlichem, auf die jeweilige Ausstellung abgestimmten Beiprogramm (ganzer Vormittag),
  • ein Ausstellungsbesuch mit der Möglichkeit, andere in Aurich vorhandene Angebote zu nutzen (ganzer Vormittag)

Öffnungszeiten:
MO
geschlossen

DI – FR
9.00 – 13.00 Uhr
nur für Schulklassen und Gruppen
13.00 – 17.00 Uhr

SA + SO
11.00 – 17.00 Uhr

während der Niedersächsischen Schulferien
täglich außer Montags:
11.00 – 17.00 Uhr

ergänzende Zusatzangebote für Gruppen können auf Anfrage vor oder nach dem Besuch der Ausstellung in der Kunstschule durchgeführt werden. Info und Termine unter (04941) 18 3 11.

 


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18/2/05 © miraculum / Klaus Bremers