Im
Zusammenhang mit der geplanten Einrichtung des MachMitMuseums veranstaltete
die Kunstschule Aurich vom 8.-11. Juli 1999 unter dem Titel "Se löpt"
einer Mitmachaktion in der Fußgängerzone, mit der noch einmal Prinzip
und Konzept des Vorhabens anschaulich erklärt werden sollte. Eine komplexe
Installation aus einzelnen Kettenreaktionsabläufen sollte dabei aus
mitgebrachten Alltagsgegenständen an Ort und Stelle gefertigt und montiert
werden. Am letzten Tag sollte dann das "Gesamtkunstwerk" vom Marktplatz
bis in den Hof der "Alten Kanzlei" geführt werden und dort den bis dahin
noch geheimen Namen des MachMitMuseums enthüllen.
Klaus
Steudtner, ein Kölner Aktionskünstler, organisierte die dreitägige Mitmachaktion
unter großem Zuspruch eines vorrangig jugendlichen Publikums, baute
mit ihnen diverse Impulsmaschinen und plante den gesamten Ablauf. Am
Sonntag, dem 11. Juli nachmittags lief die KettenreAKTIONsmaschine mit
Hilfe einer lebenden Impulskette tatsächlich über eine Strecke von 300
Metern und enthüllte im Innenhof des zukünftigen MachMitMuseums ein
Transparent mit dem Namen miraculum. Noch heute hängt es dort und erinnert
an das geplante Vorhaben, an dem seit April 2000 auch schon kräftig
gebaut wird.